„Landrat möchte Kardiologie in Rotenburg“

Die UBR-Fraktion wird in Sachen kardiologische Versorgung in Rotenburg Landrat Warnecke beim Wort nehmen, teilt Fraktionsvorsitzender Mario Knoch mit. In der letzten Kreistagssitzung die er selbst live verfolgen konnte, traf der Landrat sinngemäß die Aussage: „Ich möchte eine Kardiologie in Rotenburg.“ Die RotenburgerInnen und die Menschen im Umland hoffen nun im Zuge der Verlagerung des HKZ, dass es bei den Bemühungen zum Verbleib einer stationären kardiologischen Versorgung nicht nur bei losen Worten bleibt, sondern auch Taten folgen! In der Beantwortung des Fragenkatalogs in der Kreistagssitzung wurde offengelassen, wo eine solche Kardiologie angesiedelt wird, so Knoch weiter. Ein wenig enttäuscht darf man von den weiteren Ausführungen des Landrats aus Rotenburger Sicht wohl sein. Die versprochene Verbesserung der Transparenz wurde bis dato nicht geschaffen und die Beendigung der Desinformation zur Lage rund um das Klinikum ist wenig erkennbar. Wie hoch die Gesamtkosten für den geplanten Neubau am Klinikum sein werden, steht nicht fest. Fest steht nur, dass es teurer wird als bisher von der Geschäftsführung prognostiziert. Folglich kann eine Teilfinanzierungszusage des Landes Hessen nicht vorliegen. Landrat Warnecke bestätigte jedoch, dass es beim Umzug des HKZ von Rotenburg nach Bad Hersfeld im Jahr 2025/2026 bleiben soll. Nach UBR-Informationen könnte die Verlagerung der Herzchirurgie von Rotenburg nach Bad Hersfeld möglicherweise scheitern, da erforderliche Zustimmungen von Entscheidungsträgern in Frage stehen. Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg und wir als BürgerInnen können nur hoffen, dass das für uns intransparente und seit Mitte 2020 auf den Weg gebrachte Konzept aufgeht! Einen Plan B gibt es laut Aussage des Landrates zur Rettung des Klinikums und des HKZ nicht.