Den von der FDP geforderten Zusammenschluss des MZV mit dem AZV wird es nach dem Willen der Rotenburger UBR-Fraktion nicht geben, teilt der Fraktionsvorsitzende Mario Knoch mit. Insbesondere durch den langjährigen Einsatz von UBR-Urgestein Hartmut Grünewald und dessen Funktion als Vorstandsvorsitzender des MZV ist es gelungen, den Bürgerinnen und Bürgern der drei Kommunen Bebra, Ronshausen und Rotenburg in der Vergangenheit Kosten im siebenstelligen Bereich zu ersparen. Die Gebühren für die Müllentsorgung unterscheiden sich kaum, und es besteht keine wirtschaftliche Notwendigkeit, aus Kostengründen eine Fusion erneut ins Gespräch zu bringen. Knoch warnt davor, die gute Zusammenarbeit beider Verbände nicht mit derartigen Forderungen zu untergraben und Unsicherheit bei den Beschäftigten zu verbreiten. „Der MZV ist unser Dienstleister vor Ort für die Müllentsorgung und zudem Arbeitgeber in der Region. Bürgerinnen und Bürger schätzen es, ihren Müll auf kurzem Weg beim Wertstoffhof entsorgen zu können. Der MZV ist ein gutes Beispiel dafür, dass die Eigenständigkeit kommunaler Selbstverwaltung und Zusammenarbeit im Kleinen sehr gut funktionieren kann und nicht wieder eine Zentralisierung an anderer Stelle erfordert“, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.